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Religiöse Feste & Feiertage 2004

Januar 2004
1. Gantan-sai Shintoistisch - Neujahrsfest
5. Geburtstag von Guru Teigh Bahadur Sikh -
6. Heiliger Abend Russ.Orth., Koptisch -
6. Epiphanias Griech.Orth., Evangelisch, Katholisch - Erscheinungsfest
    Aus dem griechischen Wort epiphaneia (für "Erscheinung") leitet sich der Feiertag Epiphanias am 6.Januar ab. Der Ursprung des Festes der "Erscheinung des Herrn" liegt wahrscheinlich in Ägypten.
    Wissenschaftler vermuten, dass die christlich-gnostische Sekte der Basilidaner schon im 3.Jahrhundert an diesem Tag die Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer feierte, die sie als die eigentliche Zeugung und Geburt Christi verstanden.
    Das ursprüngliche Geburts- und Tauffest wurde erst im frühen Mittelalter zum Gedenktag für die "Heiligen Drei Könige", die das Jesuskind anbeten. Von "Königen" und auch der Zahl "drei" ist im Matthäus-Evangelium aber gar nicht die Rede, sondern nur von Weisen aus dem Morgenland. Die Namen der drei könige finden sich 560 erstmals über dem Mosaik eines unbekanten Künstlers aus Ravenna: Kaspar, Melchior und Balthasar. Sie stehen symbolisch für die drei damals bekannten Kontinente (Europa, Afrika, Asien).
6. Heilige 3 Könige Evangelisch, Katholisch -
7. 1.Weihnachtstag Russ.Orth., Koptisch -
14. Pongal Hinduistisch - (Makar Sankrant), Fest der Wintesonnenwende
    Das Fest der Sonnenwende ist in vielen Gegenden auch das Erntedankfest. Pongal ist in Südindien das Fest des vollen Reistopfes.
    Farbenfrohes, dreitägiges Erntefest. Wird hauptsächlich von Tamilen in Karnataka, Andhra Pradesh und Kerala gefeiert.
14. Maghi Sikh -
19. Epiphanias Russ.Orth., Koptisch - Erscheinungsfest (Timket)
26.*. Vasanta Hinduistisch - Panchami/Saraswati Puja, Frühlingsbeginn
    Feier zu Ehren von Saraswati, Göttin des Lernens; wird hauptsächlich in den östlichen Regionen Indiens gefeiert.
31.* Waqf al Arafa Islamisch -
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Februar 2004
1. Imbolc Esoterisch, Wicca, Heidnisch - Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit
    Imbolc (auch als Tag der Heiligen Brigid bekannt) ist der Tag zwischen der Wiedergeburt des Lichts und der Manifestation des Lebens an sich.
    Er ist auch bakannt als Candlemas oder, in Deutschland, "Lichtmess", was bedeutet, daß man wieder ohne Kerzen leben kann, man kann das (künstliche) Licht wieder "missen". Die Tage werden länger, doch die Nacht ist immer noch länger als der Tag. Es ist Zeit, das Heranwachsen des Sonnengottes und das damit verbundene Versprechen neuen Lebens zu feiern. Imbolc ist der Beginn des Frühlings. "Imbolc" bedeutet "im Schoß": Das neue Leben ruht noch im Schoß der Erde, beginnt sich aber schon zu zeigen. Das erste Frühlingslicht wird mit Fackeln und Kerzen begrüßt und verstärkt. Imbolc ist der Göttin des neuen Lichts, der Quellen und der Dichtung, Brighid, geweiht. Die irische "Heilige" Brigitta von Kildare, die am 1. Februar gefeiert wird, ist unhistorisch – ein Pseudonym für die Göttin, der die Quelle von Kildare heilig war Auch hier ist wieder einmal ein heidnisches Fest von der Kirche vereinnahmt worden, eben Lichtmess.
    Symbole: Kerze und Herdfeuer
1* 'Id al Adha Islamisch - Opferfest in Gedenken an Abraham und Isaak (Türk.: Kurban Bayrami)
    Dieses höchste islamische Fest steht für die Hingabe an Gott und das Vertrauen auf seine Barmherzigkeit. Der Anlass zu diesem Fest ist eine Erzählung im alten Testament und im Koran: Gott fordert Abraham auf, seinen Sohn Ismail als Zeichen des Gehorsams zu opfern. Im letzten Moment verzichtet Gott auf das Opfer des Kindes und schickt an dessen Stelle ein Schaf. Zur Erinnerung verzehrt man ein Schaf, viele Muslime bringen auch ein finanzielles Opfer zu karitativen Zwecken.
2. Lichtmess Katholisch - Darstellung Jesu im Tempel
2. Fest Jesu im Tempel Griech.Orthodox -
7* Tu b'Shevat Jüdisch - Fest der Bäume, landwirtschaftliches Neujahr
8.* Nirvana-Tag Buddhistisch - Parinirvana des Buddha, wird auch an anderen Tagen im Februar, März gefeiert
15. Fest Jesu im Tempel Russ.Orth., Koptisch -
18.* Mahashivratri Hinduistisch - Große Nacht Shivas
    Nationalfeiertag in Indien zu Ehren des Gottes Shiva. Besonders prächtig wird dieser Tag in Mumbai, Varanasi, Chidambaram, Kalahasti und Kajuraho gefeiert.
21* Hijra Islamisch - Neujahrsfest
23* Beginn der Fastenzeit Orthodox -
25.* Aschermittwoch Katholisch - Beginn Fastenzeit
    Der Aschermittwoch ist der erste Tag einer 40-tägigen Fastenzeit, die der Vorbereitung auf Ostern dient.
    Der Priester bezeichnet die Gläubigen an diesem Tag in den Gottesdiensten mit einem Aschenkreuz auf der Stirn. Es symbolisiert den Beginn der Bußzeit und zugleich die Hoffnung der Christen auf die Auferstehung.
    Die Asche für das Aschekreuz entsteht bei der Verbrennung von alten, geweihten Zweigen, die seit dem letzten Palmsonntag noch in der Kirche hängen.
    Der Aschermittwoch ist wie der Karfreitag in der katholischen Kirche ein strenger Fasttag.
25.-3.4.* Fastenzeit Katholisch, Evangelisch - 40 Tage Fasten, "Sieben Wochen ohne"
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März 2004
1.* Ashura-Fest Islamisch - Fasten- und Rettungsfest des Propheten Moses
3.* Ramanavami Hinduistisch - -
6.* Holi Hinduistisch - Frühlingsfest zu Ehren Krishnas, Dauer 2-5 Tage
    Das Holi, Fest der Farben, erinnert an die Errettung des Königssohnes Prahlaad vor dem Feuer des Scheiterhaufens, auf den ihn seine Schwester Holi gelockt hatte.
    Bei diesem Fest, bei dem ein großes Feuer "holika" entfacht wird, dankt man dem Gott Vishnu für die gute Tat. Ein Punkt mit der Asche von diesem Feuer auf der Stirn der Teilnehmer symbolisiert deren innere Reinigung.
    Das "Fest der Farben", wird hauptsächlich im Norden Indiens zum Frühlingsanfang gefeiert. Traditionell wird in ausgelassener Stimmung mit Farbpulver geworfen.
7.* Purim Jüdisch - Karneval
    Der jüdische "Karnevalstag", an dem sich vor allem Kinder kostümieren, erinnert an die verhinderte Ermordung der persischen Juden durch den Kanzler Haman des Königs Xerxes, der mittels Los (pur) den Tag der Ermordung festlegen wollte. Beim Lesen aus dem Buch Esther in den Synagogen werden bei der Erwähnung des Namens Haman, vor allem von den Kindern, Ratschen betätigt. Heute verbindet man mit dem Purimfest auch die Erinnerung an den Holocaust (Alle jüdischen Feiertage beginnen bei Sonnenuntergang des Vorabends).
??* Losar-Neujahr tibetan.Buddhistisch - Beginn des Jahres 2129 der Holzziege
13. Geburtstag Hubbards Scientology - Geburtstag des Scientology Gründers
    Am Geburtstag des Gründers von Dianetik und Scientology, dem 13. März 1911, findet jedes Jahr eine große Feier zu Ehren von L. Ron Hubbard statt, an welcher seine Errungenschaften und sein unermüdlicher Beitrag für die Menschheit gefeiert werden. Besonders herausragende Kirchen und Missionen werden für ihre im vorangehenden Jahr durchgeführten Dienste an Kirchenmitgliedern und der Gesellschaft bestätigt.
21. Nowruz Persisch - Neujahrsfest für Kurden, Baha´i, etc.
    Neujahrsfest der Perser (speziell der Zaroaster), Kurden und Bahai. Bei dem Familienfest dienen Eier und immergrüne Pflanzen als Symbole des Lebens, des Fortbestehens und der Ewigkeit. Für die Bahi gilt: Der Jahresbeginn wird zu Naw-Rúz (übers.: Neuer Tag) gefeiert, dem Tag, an dem die Sonne den Frühlingspunkt erreicht. Bis zu einer Konvention über den Bezugsort für dieses Datum ist dies der 21. März. Mit dem Naw-Rúz-Fest geht die vorausgegangene 19-tägige Fastenzeit zu Ende.
21.-30.* Rama Navami Hinduistisch - Geburtstag Ramas
    Nationalfeiertag zur Geburt des Gottes Rama, einer Reinkarnation von Vishnu mit landesweiten Theateraufführungen von Szenen aus dem Ramajana-Epos.
25. Verkündigung an die Gottesmutter Orth. Kirchen -
26. Khordad Sal Zorroastrisch - Geburtstag des Propheten Zarathusthra
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April 2004
4.* Palmsonntag Evangelisch, Katholisch,Orthodox -
    Palmsonntag erinnert an den triumphalen Einzug Jesus von Nazareth in Jerusalem, wie es der Evangelist Johannes in der Bibel erzählt (Joh 12,12-19). Seinen Namen hat der Tag von der Vorstellung, dass das jubelnde Volk mit Palmzweigen Jesus zugewunken hat. Was so nicht in der Bibel steht.
    Der Brauch einer Prozession am Palmsonntag als Erinnerung an dieses Ereignis ist zu erst in Jerusalem bezeugt und bereite sich seit dem 8.Jhdt im Abendland aus. Man führte grüne Zweige, in Anlehnung an die biblischen Palmzweige, mit sich, die zuvor gesegnet wurden.
    In der katholischen Kirche eröffnen Palmsegnung und -prozession die Feier der "Heiligen Woche". In Deutschland werden meist immergrüne Buchsbaumzweige benutzt.
    Ein geweihter Zweig wird an jedes Kreuz gesteckt. Heidnisch-magische Vorstellungen entwickelten sich früher um diese Zweige. Sie sollten vor Blitzschlag, Misserneten und Seuchen schützen und wurden als Medizin den Tieren verfüttert.
6.-13.* Pessach Jüdisch - Passah-Fest
    Dieses "Fest der ungesäuerten Brote" ist dem Gedenken an den Auszug aus der Sklaverei in Ägypten geweiht. Bei einer feierlichen Mahlzeit wird die Erinnerung an die Verschonung (pessach) begangen, bei der der Würgeengel alle Erstgeborenen tötete, außer jener Familien, die ihre Haustore mit Blut gekennzeichnet hatten.
8. Hanamatsun Buddhistisch - Geburtstag des Buddha
8.* Gründonnerstag Evangelisch, Katholisch -
    Die Bezeichnung Gründonnerstag leitet sich vermutlich von einem mittelhochdeutschen Voerb gronan = greinen = weinen ab.
    Sie verweist darauf, dass ursprünglich an diesem Tag die öffentlichen Büßer ("Weinende"), die im laufe des Jahres wegen schwerer Sünden ausgeschlossen wurden, wieder in die volle kirchliche Gemeinschaft aufgenommen wurden und am Abendmahl teilnehmen durften.
    An Gründonnerstag war es üblich grüne Speisen zu essen. Grünkohl, Brunnenkresse oder Scharbockskraut standen auf dem Speiseplan. Die grüngefüllten schwäbischen Maultauschen erinnern an die Ohrfeigen, die Jesus vom Hohenpriester am Tag vor seiner Hinrichtung bekommen haben soll.
9.* Karfreitag Evangelisch, Katholisch, Orthodox -
    Der Karfreitag ist der Gedächtnistag des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz und ist damit ein Tag der Trauer, des Mitleidens, des Fastens und der Stille für viele Christen. Gleichzeitig wird dabei den Zusammenhang von Schuld und Vergebung, Tod und Leben, Karfreitag und Ostern erinnert.
    Das Fasten ist seit dem 2.Jhdt Brauch. Von daher kommt auch die Tradition an jedem Freitag zu fasten oder zumindest auf Fleisch zu verzichten und stattdessen Fisch zu essen.
    Evangelische Kirche: In der evangelischen Kirche gilt der Karfreitag vielfach als der höchste Feiertag und wichtigster Abendmahlstermin. Die liturgische Farbe des Altarschmucks ist schwarz oder es wird ganz auf Kerzen, Blumen und anderen Schmuck verzichtet. Traditionell werden die Gottesdienste um 15 Uhr zu Todesstunde Jesu gefeiert.
    Bibel: Hintergrund für den Karfreitag bilden die sog. Passionsberichte aus dem Neuentestament, in die Deutungen des Leidens und Sterbens Jesu eingegangen sind. So umfasst der Karfreitag zwei Aspekte: das Scheitern, die Erniedrigung eines Menschen und gleichzeitig die theologische Deutung dieses Leidens als Heil für die Menschen.
11.* Ostern Evangelisch, Katholisch, Orthodox -
    Ostern (althd. Morgenröte) ist das älteste Fest der christlichen Kirchen, hervorgegangen aus der christlichen Umdeutung des jüdischen Passahfestes. Christen feiern die Auferstehung Jesu Christi, das Fundament des christlichen Glaubens.
    In der Bibel wird der Vorgang der Auferstehung nicht beschrieben, nirgends ist davon die Rede, dass sie jemand beobachtet hat. Es gibt dort jedoch Berichte über das leere Grab, über die Verkündigung der Auferstehung durch einen Engel, über Erscheinungen des Auferstandenen und über die Bekenntnisse, die diesen Glauben bezeugen.
    Bei der Feier der Osternacht, die am späten Abend vor dem Osterfest oder in der Frühe des Ostermorgens stattfinden kann, wird im Freien ein Feuer entfacht, an dem die Osterkerze, ein Sinnbild für den auferstandenen Christus, entzündet wird. Die Osterkerze wird mit dem Ruf "Lumen Christi" (lat. Licht Christi) in die Kirche getragen, die Gläubigen entzünden an ihr ihre Kerzen, und der Diakon singt das "Exsultet", einen feierlichen Lobpreis auf die Osterkerze und den auferstandenen Christus. Während der Feier wird die Taufe gespendet, und die schon getauften Christen sprechen das Glaubensbekenntnis und werden zur Erinnerung an ihre Taufe mit geweihtem Wasser besprengt.
    Im Zusammenhang mit Ostern gibt es zahlreiche Bräuche, die teilweise auf ein germanisches Frühlingsfest zurückgehen. Der bekannteste Brauch sind bemalte Ostereier. Die frühe christliche Gemeinde feierte die Auferstehung an jedem Sonntag. Erst das Konzil von Nizäa (325) beschloss, dass alle Gemeinden das Fest der Auferstehung am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond begehen sollten.
12.* Ostermontag Evangelisch, Katholisch -
12.* Ostermontag Orthodox, Koptisch - koptischer Ostermontag: Shamal Nessim
13. Vaisakhi Sikh - Feier der 5K's, der 5 Regeln der Sikh
16.* Gedächtnismahlfeier Zeugen Jehovas -
18.* Jom HaSchoa Jüdisch - Gedenktag an die Shoa
    Gedenktag für die 6.000.000 Opfer des nationalsozialistischen Massenmordes. Sie starben als Märtyrer und Helden in Heiligung des göttlichen Namens. Nisan 27.
21.-2.5. Ridvan Bahai - wichtigstes Fest der Bahai
    Die Ridván-Zeit erstreckt sich über zwölf Tage. Sie ist die religiös bedeutsamste Zeit in der Bahá'í-Religion. Im Laufe dieser Tage im Jahre 1863 erklärte Bahá'u'lláh, der Stifter der Bahá'í-Religion, in einem Garten namens Ridván (arab.: Paradies) bei Baghdad (heutiger Irak) den dort versammelten Menschen seine göttliche Sendung. Innerhalb der Ridván-Zeit feiern die Bahá'í den ersten, neunten und zwölften Tag als besonderen Feiertag. In die Ridván-Zeit fallen auch die Wahlen zu den leitenden Körperschaften der Bahá'í-Gemeinde, den Geistigen Räten.
30. Walpurgisnacht Esoterisch, Heidnisch -
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Mai 2004
1. Beltane Esoterisch, Wicca, Heidnisch - Fest des Feuers und der Blumen.
    In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gingen unsere Vorfahren in eine Waldlichtung und entzündeten ein grosses Feuer. Sie tanzten die ganze Nacht um das Feuer herum, sangen und tranken. Gegen den Sonnenaufgang verschwanden Pärchen und solche, die sich gefunden hatten im Wald und liebten sich. In Deutschland ist dieses Fest auch unter dem Namen "Walpurgisnacht" bekannt, wo die "Hexen in einem Hain halbnackt um's Feuer tanzen".
    Beltaine ist der Übergang vom Frühling zum Sommer und bedeutet so was wie "leuchtendes Feuer" oder "Feuer des Bel" (Belenos). Es ist ein Fest der Reinigung und der Fruchtbarkeit, der Zeit der Stärke und Reife. Belenos ist der keltische Lichtgott, der Baldur entspricht. Der Gang zwischen zwei Beltaine-Feuern reinigt und hält Seuchen fern. Viele Beltaine-Riten leben in bäuerlichen Maibräuchen fort. Der Maibaum ist zugleich Fruchtbarkeitssymbol und Repräsentant des Weltbaums, an dem der Schamane durch die Welten reist. Denn wie zu Samhain, das am Jahresrad gegenüber liegt, steht zu Beltaine die Anderswelt offen. Daher ist der Vorabend, die Walpurgisnacht, ein magisches Datum – bekanntlich das Fest der Hexen.
    Symbole: Feuer, Blumen, Maibaum
1.-2. Ridvan Bahai -
2.* Maulid al-nabi Islamisch - Geburtstag des Propheten Muhammed (Türk.: Mevlid Kandili)
    In dieser "Geburtsnacht des Propheten" erleuchten Kerzen und Lampen die Moscheen. Man gedenkt mit Zusammenkünften, Lobpreisungen und Erzählungen aus dem Leben Mohammeds seiner Geburt.
4.* Vesak/Visakha Puja Buddhistisch - Geburtstag des Shakyamuni Buddha (Kutampa)
    Am Tag des Buddha gedenkt man dreier wesentlicher Ereignisse aus dem Leben des Siddharta Gautama Buddhas: Geburt Buddhas, seine "Erwachung" unter dem Bodhi-Baum sowie sein Sterben. Auch Buddhas Tod gilt als freudiges Ereignis, weil es sein Eingehen in das Nirvana bedeutet. Bräuche: Verschicken von Glückwunschkarten, Lichter- und Fahnenfeste, Pilgerfahrt, Freilassen von Vögeln usw.
20.* Christi Himmelfahrt Evangelisch, Katholisch -
    Der Himmelfahrtstag ist ein gesetzlicher Feiertag. Himmelfahrt fällt stets auf einen Donnerstag und wird 40 Tage nach Ostern gefeiert.Viele nutzen den arbeitsfreien Tag für einen Ausflug ins Grüne. In der frühen Kirche gab es noch kein eigenes Fest der Himmelfahrt Christi.
    Das Gedächtnis der Erhöhung Christi war eng mit der Osterfeier verbunden. Am 50. Tage wurde. die Osterzeit festlich abgeschlossen. An diesem Tage beging man zunächst Himmelfahrt und Pfingsten zusammen, das Fest der Erhöhung Christi und das Fest der Sendung des Geistes. Erst im 5. Jahrhundert setzte sich der Brauch durch, entsprechend der lukanischen Chronologie den 40. Tag nach Ostern (Apg 1,3) als Fest der Himmelfahrt Christi zu begehen.
    Dabei spielte die biblische Zahl 40 eine Rolle, da zur 40tägigen Fastenzeit vor Ostern eine gewisse Entsprechung hergestellt werden sollte. Himmelfahrt gehört innerhalb des Kirchenjahres zum Osterfestkreis: Jesus Christus lebt, das ist die Kernaussage. Auferstehung und Himmelfahrt sind zwei aufeinanderfolgende Stationen auf dem Wege zum Vater.
    Brauchtum: Das Fest hat wenig Brauchtum entwickelt. Das hängt mit seinem wenig faßbaren Inhalt zusammen. Die sogenannte Herrenpartie zu Himmelfahrt hat durchaus biblische Anhaltspunkte: Der Berg als Ort der Himmelfahrt, zu dem die Jünger wanderten und auf dem sich Jesus ausschließlich mit ihnen versammelte. In der neueren Zeit hat der Himmelfahrtstag durch die Herrenpartien den volkstümlichen Namen Vatertag erhalten. Sein Gegenstück, der Muttertag, hat am zweiten Sonntag im Mai sein Datum.
23. Erklärung des Bab Bahai -
    An diesem Tag erklärte der Báb (arab.: das Tor, 1819-1850) in Schiras/Iran seinen Anspruch, der im Islam verheißene Gottesbote und Bringer einer neuen Religion zu sein. In seiner Sendung wies der Báb immer auf das baldige Erscheinen eines neuen Gottesboten (Bahá'u'lláh) hin.
26.-27.* Schavuot Jüdisch - Wochenfest (7 Wochen nach Pessach)
    Im Mittelpunkt des jüdischen "Wochenfestes" steht das Gedenken und der Dank für Gottes wichtigste Gabe an sein Volk: Die Thora, die Urkunde des Bundes zwischen Gott und dem Volk Israel.
29. Hinscheiden des Baha'ullahs Bahai - Todestag des Bahai-Gründers
    Bahá'u'lláh (arab.: Herrlichkeit Gottes) verschied am 29. Mai 1892 in Bahjí bei Akko im Heiligen Land (Israel) nach über 40-jähriger Verfolgung, Verbannung und Gefangenschaft.
30.* Pfingstfest Evangelisch, Katholisch, Orthodox -
    Von griechisch pentekoste: "fünfzigster", im Christentum ein Fest, das am siebten Sonntag (fünfzigsten Tag) nach Ostern begangen wird zum Gedächtnis an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel, als diese zur Feier des altjüdischen Schawuot-Festes (Neues Testament, Apostelgeschichte 2, 1-4) versammelt waren.
    In der alten Kirche wurde es als der Zeitpunkt für die Spendung der Taufe angesehen. Das Fest gilt als Geburtstag der Kirche. Liturgische Farbe ist rot.
31.* Pfingstmontag Christlich - mehr
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Juni 2004
?.* Christi Himmelfahrt Orthodox -
6. Tag der Jungfernfahrt Scientology -
    An diesem Tag hat das Übersee-Passagierschiff Freewinds der See-Organisation im Jahre 1988 seine Jungfernfahrt angetreten, auf der das Neue OT VIII öffentlich freigegeben wurde. In Erinnerung an diesen Tag treffen sich diejenigen, die OT VIII abgeschlossen haben, für eine Woche an Bord der Freewinds. In dieser Woche werden besondere Informationsveranstaltungen abgehalten, und Personen, die das Neue OT VIII abgeschlossen haben, werden für ihre Bemühungen, Scientology zu verbreiten und zu expandieren, anerkannt.
6.* Trinitatis Evangelisch, Katholisch - Fest der Dreieinigkeit
6.* Alle Heiligen Fest Orthodox -
10.* Fronleichnam Katholisch - Fest des Leibes Christi
    Von mittelhochdeutsch vronlicham: Leib des Herrn, Fest der römisch-katholischen Kirche in welchem die Gegenwart Christi im Sakrament des Abendmahls verherrlicht wird. Es wurde 1264 von Papst Urban IV. eingeführt.
16. Martyrium des Arjan Dev Sikh - Erinnerung an Guru Arjan Dev
19. Tag der neuen Kirche Swedenborgianer -
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Juli 2004
2.* Guru Purnima Hinduistisch -
7. Geburtstag Dalai Lama Tibetan.Buddhismus -
9. Martyrium des Bab Bahai -
    Todestag des Begründers und geistlichen Führers der Bahai. Er wurde im Jahr 1850 in der nordwestpersischen Stadt Täbris hingerichtet. Seine sterblichen Überreste wurden später nach Haifa (Israel) gebracht und ruhen heute in einem prachtvollen Schrein am Berg Karmel. An diesem Tag erinnert man sich in den Baha'i Gemeinden an die Umstände seines Todes, liest Texte und Gebete aus den Baha'i-Schriften und gedenkt seines Hinscheidens mit einem besonderen Besuchstablett (Gebet).
23. Ratha Yatra Hinduistisch - (Kang) Herrschaft Krishnas
    Hauptsächlich in Orissa. Tempelfest zu Ehren von Jagannath (Gott des Universums), bei dem drei mächtige Wagen von Pilgern gezogen werden. Vergleichbare Feste in kleinerem Rahmen finden in Ramnagar (in der Nähe von Varanasi), Serampore (in der Nähe von Calcutta) und Jagannathpur (in der Nähe von Ranchi) statt. Im Süden werden ebenfalls viele Tempelwagenfeste begangen.
23. Geburtstag Haile Selassie Rastafari - Geburt des verehrten König
24. Tag der Pioniere Mormonen - Gedenktag an erste Siedler in Utah 1847
27.* Tisha B'av Jüdisch -
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August 2004
1.* Fasttag zu Ehren Mariä Orth.Kirche -
1. Lughnasad Esoterisch, Wicca, Heidnisch - (Lammas) Fest der Fruchtbarkeit und Ernte.
    Das deutsche Wort Herbst und das nordische haust (gesprochen: höist) bedeuten wie das englische harvest eigentlich "Ernte", sodaß das Haustblót in erster Linie ein Erntefest bzw. ein Dankopfer für "gute Ernte und Frieden", die Segnungen der Vanengötter, ist. Als Schutzgott der Bauern wird dabei auch Thor besonders verehrt. Mit dem Herbstfest, nach dem Hauptteil der Ernte, beginnt die dunkle und stille Zeit des Jahres, in der die Nächte länger als die Tage sind. Sie ist eine Zeit der Sammlung und Verinnerlichung, in der wir die Keime für Dinge legen können, die im Frühling wachsen sollen, auch im übertragenen Sinn. In der keltischen Tradition ist Alban Elfed dem göttlichen Kind Mabon ("Sohn") geweiht, der wie der griechische Dionysos in die Unterwelt hinabsteigt und wiedergeboren wird. Auch die Mysterien des Dionysos wurden im Herbst gefeiert.
    Der Herbst beginnt mit Lughnasad, dem ersten der (mit Alban Elfed und Samhain) drei keltischen Erntefeste. Sein englischer Name Lammas kommt vom altenglischen hlafmesse, weil dabei die ersten Brotlaibe aus der neuen Ernte geopfert wurden. Der keltische Festname kommt von Lugh, dem Gott druidischer Weisheit, der Odin entspricht. Die Angst der Römer und später der Kirche vor den Druiden bewirkte, daß Lughnasad nicht christlich vereinnahmt, sondern zum Unglückstag erklärt wurde: Lugh wurde mit Lucifer identifiziert, Lughnasad zum Tag vom Lucifers Sturz in die Hölle. Die Bauern übertrugen daraufhin die Lughnasad-Bräuche auf andere Erntefeste.
    Symbole: Sichel, Brot und Weizen
3.* Raksha Bandhan Hinduistisch -
6. Verklärung Christi Griech.Orthodox -
13.-15. Bon-Fest, Chung Yuang Buddhistisch - Ahnenfest, wird in Japan und China gefeiert
    Bon-Fest (Urabone): Wiederkehr der Seelen Verstorbener in die Häuser; dazu werden kleine Lichter vor die Eingangsbereiche der Häuser gestellt, die die Seelen der verstorbenen Ahnen einladen. Vor dem Hausaltar wird dann ein Altar bzw. Schrein für die Geister aufgebaut, um die Seelen der Ahnen zu empfangen. Daneben werden auch die Gräber gereinigt.
    Ferner gibt es den Brauch, Strohpferde oder Strohochsen zu basteln, auf denen die Seelen reiten, oder auch Strohschiffe auf Flüssen auszusetzen, auf denen zuvor Kerzen angezündet werden. Durch "Willkommensfeuer" werden die Seelen der Ahnen am ersten Tag eingeladen, am dritten bzw. letzten Tag durch "Geleitfeuer" wieder fortgeleitet.
    Sicherlich ist das Bon-Fest neben dem Neujahrsfest in Japan daswichtigste und auf jeden Fall ein religiöses Fest. In manchen Gegenden wird es auch erst am 13.-15. August gefeiert.
    Das japanische "Bon" ist eine Übersetzung des Sanskritwortes "ullambana" (japan.: urabone), das "umgekehrt aufgehangen werden" bedeutet. Gedacht wird dabei der Mutter eines gewissen "Mokuren" die wegen ihrer Gier in der Hölle umgekehrt aufgehangen wurde. Weil sich Mokuren auf Anraten Buddhas für arme Menschen mit Nahrungsmitteln einsetzte, wurde seine Mutter aus dieser qualvollen Situation befreit. Aus diesem Grund bringen heute japanische Buddhisten, die ihrer Verstorbenen gedenken, Nahrungsopfer vor den Altar, tanzen zuweilen noch den etwas veruchten Bon-Tanz. In China wird es seitdem frühen 6. Jh. begangen, in Japan mindestens seit 657 (erste Erwähnung).
15. Mariä Himmelfahrt Katholisch, Griech.Orth. -
    Das Fet der leiblichen Aufnahme von Maria, der Mutter von Jesus Christus, in den Himmel. Das Fest wurde schon in der alten Kirche gefeiert, aber erst 1950 durch die Dogmatisierung der Himmelfahrt Marias durch Papst Pius XII ist es zu einem Hochfest geworden.
    Stark verbunden ist das Fest mit volkstümlichen Brauchtümern. Oft stehen dabei Kräuter im Mittelpunkt (Kräuterweihe, Maria Würzweih). Im Gottesdienst geweihte Kräuter werden zu Hause an der Wand angebracht.
15.* Mariä Himmelfahrt Russ.Orth., Koptisch -
19. Verklärung Christi Russ.Orth., Koptisch -
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September 2004
5.* Janamashtami Hinduistisch - Geburtstag Krishnas (Jayanti)
8. Geburt der Jungfrau Maria Griech.Orthodox, Armenisch.Orthodox, Katholisch -
11. Äthiopisches Neujahrsfest Koptisch, Rastafari -
12.* Lailat al Miraj Islamisch - Himmelsreise des Propheten
14. Auffindung des Kreuzes Griech.Orthodox - Fest des lebenspendenden Kreuzes
15. Auffindung des Kreuzes Armenisch.Orthodox
16.* Rosh HaShana Jüdisch - Neujahrsfest des Jahres 5764 n.d. Schöpfung
    Mit diesem Neujahrsfest beginnt eine zehntägige Zeit der Besinnung (siehe Jom Kippur). Am Ersten - dem Neujahrstag - wird das Widderhorn, Schofar, zur Huldigung Gottes geblasen. Im Rahmen eines Festmahles gibt es die Sitte, in Honig getauchten süßen Apfel zu essen, als Symbol für erhoffte gute Zeiten. Der Neujahrswunsch lautet: "Zu einem guten Jahr mögest du eingeschrieben sein". Nach der jüdischen Zeitrechnung beginnt das Jahr 5764 nach der Erschaffung der Welt.
18.* Ganesha-Ghaturthi Hinduistisch - Fest des Gottes Ganesha
    Fest zu Ehren des Elefantengottes Ganesh, bei dem Götterfiguren in farbenfrohen Prozessionen zum Wasser geleitet und dort eingetaucht werden. Hauptsächlich in Puna, Orissa, Mumbai, Karnataka, Andhra Pradesh und Chennai gefeiert. Ganesha, der Elefantengott, wird als Helfer gegen Widerstände verehrt.
21. Geburt der Jungfrau Maria Russ.Orth., Koptisch -
23. Erscheinung des Kreuzes Armenisch.Orthodox - Erscheinung über dem Berg Warak (Armenien)
25.* Jom Kippur Jüdisch - Versöhnungsfest
    Dieses Fest fängt am Vorabend mit dem Gebet in der Synagoge an. Letzter von 10 Tagen der Selbsterforschung und der Reue, heiligster Tag des jüdischen Jahres, der durch Fasten und Beten gekennzeichnet ist. Versöhnung und gute Vorsätze für das kommende Jahr stehen im Mittelpunkt. Die Schwüre, die nicht gehalten wurden, werden durch Gebete gelöscht. Für die Verstorbenen zündet man Kerzen an.
27. Auffindung des Kreuzes Russ.Orth., Koptisch - Fest des lebenspendenden Kreuzes
27. Meskel Rastafari - Entdeckung des wahren Kreuzes
30.* Lailat al Bara'at Islamisch - Nacht der Berufung des Propheten
30.-5.10.* Sukkot Jüdisch -
    Wie jedes jüdische Fest beginnt auch Sukkot (Laubhüttenfest) am Vorabend mit einem rituellen Essen.
    Das Laubhüttenfest erinnert an die vierzig Jahre in der Wüste und das improvisierte Leben der Israeliten in Erwartung des verhießenen Landes. Deshalb werden Laubhütten ohne festes Dach gebaut, in denen man sieben Tage lang wohnt. Gleichzeitig ist es ein Dankfest zum Abschluß der Ernte. Am letzten Tag von Sukkot findet Simchat Thora (Thorafreude) statt. Dies ist der Abschluß der Thoralesung und gleichzeitiger Neubeginn. Die Thora-Rollen werden in einer fröhlichen Prozession, an der sich auch die Kinder singend und tanzend beteiligen, siebenmal um die Synagoge getragen.
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Oktober 2004
30.9.-5.* Sukkot Jüdisch -
3.* Erntedankfest Evangelisch, Katholisch -
7.* SimHat Torah Jüdisch - Torah-Fest, das Heilige Buch der Juden
15.* Ramadan Beginn Islamisch - Beginn des Fastenmonats
    Ramadan (türkisch=Ramazan) ist ein ganzer Festmonat und gilt als eine der wichtigsten religiöse Feierlichkeitem im Islam. Vom Beginn bis zum Ende des Ramadan haben sich alle Moslime den ganzen Tag über des Essens, des Trinkens, des Rauchens und des Geschlechtsverkehrs zu enthalten. In diesem Monat soll der gläubige Muslim in sich gehen, sich mit seinen Feinden versöhnen und den Armen spenden. Im Konsumverzicht wird eine Art symbolischer Gleichheit zwischen arm und reich angestrebt und zugleich das Nachdenken über den Sinn dieses Gebotes (Reinigung des Körperinneren, Verzicht) angeregt.
    Der Termin des Ramadan wie alle islamischen Feiertage verschieb sich jedes Jahr um 11 Tage gegenüber dem westlichen Kalender nach vorn.
20. Geburtstag des Bab Bahai -
20.* "Installation" des Granth Sahib Sikh - Fest des Heiligen Buches im goldenen Tempel
21.-30.*?? Navaratri/Durga Puja Hinduistisch - Fest der neun Nächte, Fest der Göttin Durga
31. Reformationstag Evangelisch - Erinnerung an 95 Thesen Luthers 1518
    Am Reformationstag (31. Oktober) erinnern Protestanten in aller Welt an den Beginn der Reformation durch Martin Luther vor 483 Jahren. Ob Luther seine gegen den Ablasshandel gerichteten 95 Thesen am 31. Oktober 1517 tatsächlich an die Tür der Wittenberger Schlosskirche schlug, ist zwar historisch nicht gesichert. Die öffentliche Wirkung seiner Thesen ist jedoch unumstritten.
    Der damalige Augustinermönch wollte die bestehende Kirche erneuern und sie zum geistigen Ursprung der neutestamentlichen Botschaft zurückführen. Ein zentrales reformatorisches Anliegen Luthers war die Rückbesinnung auf das unverfälschte Wort der Bibel in der Landessprache. Weil sich die mittelalterliche Papstkirche einer Reform verweigerte, kam es zu der von Luther zunächst nicht beabsichtigten Bildung der evangelischen Kirche.
    In den einzelnen Landeskirchen wurde der Feiertag je nach dem Termin der Einführung der Reformation zu verschiedenen Zeiten gefeiert. Johann Georg II. von Sachsen bestimmte 1667 den Tag des "Thesenanschlags" zum Reformationstag, der sich allgemein durchsetzte. Heute wird der Gedenktag auch als Gelegenheit zur evangelischen Selbstbesinnung und Selbstprüfung verstanden.
    Der Reformationstag ist nur in den neuen Bundesländern, nicht aber in Berlin und im alten Bundesgebiet gesetzlicher Feiertag. In Thüringen wird dieser Tag nur in überwiegend evangelischen Gemeinden als gesetzlicher Feiertag begangen.
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November 2004
1. Allerheiligen Katholisch, Griech.Orth. -
    Christliches Kirchenfest, das in der westlichen Kirche als Gedächtnisfest aller Heiligen begangen wird. Das Fest entwickelte sich aus dem Fest der Weihe des Pantheons in Rom, welches in der christlichen Kirche als Fest zu Ehren Marias und aller Heiligen gefeiert wurde.
    835 führte Papst Gregor IV. diesen Brauch offiziell ein. Der 1. November wurde gewählt, weil er der Tag eines der vier grössten heidnischen Feste der nordeuropäischen Völker ist und weil es der damaligen Kirchenpolitik entsprach, heidnische durch christliche Verehrungsformen zu ersetzen.
2. Allerseelen Katholisch, Griech.Orth. -
2. Krönungsfest Rastafari - Jahrestag der Krönung Haile Selassie
10.* Lailat al Kadr Islamisch -
12. Geburtstag des Baha'ullahs Bahai
    Der Stifter der Baha'i-Religion Bahá'u'lláh (arab.: Herrlichkeit Gottes) wurde 1817 als ältester Sohn einer persischen Familie in in Núr in der Provinz Mázindarán (Nähe Teheran) in Persien geboren. Die Baha'i-Gemeinde kommt an diesem Tag zusammen und erinnert sich festlich mit seinen geoffenbarten Schriften und Gebeten an Baha'u'llah.
12.* Quds Tag Islamisch -
12.* Divali Hinduistisch - Lichterfest (verschiedene Termine!)
    Das Fest des Lichtes. Diwali kommt von Deepawali und bedeutet Lichterkette. In ganz Indien werden Kerzen, Öllampen und elektrische Lichter angezündet, dazu werden große Mengen Feuerwerkskörper entzündet. Dieses geschieht in Erinnerung an die Rückkehr Rams nach der Tötung Dämonenkönigs Ravana, die von der Bevölkerung mit Lichterketten begrüßt wurde. Das Fest wird auch als Zeichen der Liebe, Bruderschaft und als Sieg des Guten über das Böse angesehen.
??.* Nuzul al Qur'an Islamisch -
14.* Fest des Fastenbrechen Islamisch - Ende des Fastenmonats Ramadan
    Zum Ende des "heiligen Monats" Ramadan feiern die Muslime in aller Welt das Fest des Fastenbrechens. Dieses Ramadanfest, das zwei bis drei Tage dauert, ist krönender Abschluss des Fastenmonats und neben dem Opferfest das höchste islamische Fest.
    Zu diesem Fest versammeln sich alle Gläubigen zu Gebet und Predigt in den Moscheen. In ihren Gebeten danken die Muslime Gott, dass er es ihnen ermöglicht hat, 30 tage lang von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu fasten.
    Zum Fest des Fastenbrechens besuchen such Freunde und Verwandte, essen und trinken zusammen, tauschen Glückwünsche aus und beschenken die Kinder. Weil viele Süßigkeiten verteilt werden, heißt das Fest in der Türkei auch Zuckerfest.
17.* Buß- und Bettag Evangelisch -
24. Martyrium des Tegh Bahadur Sikh - Erinnerung an Guru Tegh Bahadur
25.* Geburtstag von Guru Nanak dev Sahib Sikh -
26. Tag des Bundes Bahai -
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Dezember 2004
6. Nikolaus Evangelisch, Katholisch -
8.-15.* Chanukka Jüdisch -
    Chanukka erinnert an den erfolgreichen jüdischen Makkabäer-Aufstand gegen die Fremdherrschaft der Hellenisten in Israel und an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahr 165 vor Christus.
    Es wird berichtet, dass ein einziger Krug mit geweihtem Öl von den Griechen im Tempel übersehen und daher nicht vernichtet wurde. Normalerweise hätte diese Menge Öl nur für einen Tag als Brennstoff für die Lichter im Tempel ausgereicht. Wie durch ein Wunder brannte der Tempelleuchter aber acht Tage lang. Seitdem wird an Chanukka jeden Tag ein Licht an dem achtarmigen Chanukka-Leuchter angezündet, bis am letzten Tag alle acht Kerzen brennen.
    Wenn bei Dämmerung Lichter angezündet werden, ruht jede Arbeit. Die Gläubigen sprechen die überlieferten Segenssprüche, singen Chanukka-Lieder und essen in Öl Gebackenes.
    Das jüdische achttägige Lichterfest hat die christlichen Advents- und Weihnachtsbräuche beeinflusst.
21. Wintersonnenwende Esoterik, Wicca, Heidnisch -
24. Heiliger Abend Evangelisch, Katholisch, Griech.Orth. -
25. 1.Weihnachtstag Evangelisch, Katholisch, Griech.Orth. -
    Wann genau vor etwa 2000 Jahren Jesus geboren wurde, ist nicht bekannt. Die Feier des 25. Dezember als Geburtsfest Jesu ist erstmals für Rom bezeugt, und zwar für das Jahr 354. Als Tag der Wintersonnenwende war das Datum bereits heidnisch besetzt, als Festtag des "unbesiegten Sonnengottes". Möglicherweise wurde das Geburtsfest Jesu als Kontrapunkt bewusst auf diesen Termin gelegt. Auch wurde der Tag der Wintersonnenwende auf Jesus als Licht für die Welt gedeutet.
    Weihnachten heißt soviel wie heilige, geweihte Nächte. Die Geburt Jesu bedeutet nach christlichem Verständnis die Menschwerdung Gottes. Jesus wird verstanden als zugleich wahrer Soff und wahrer Mensch. In ihm, so sagt es der christliche Glaube, hat sich Gott den Menschen mitgeteilt, in ihre Geschichte hineinbegeben, sich ihrer erbarmt und ihnen das Heil geschenkt. Deshalb gilt Weihnachten als Fest der Liebe.
    Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die zuerst Nachricht von der Geburt Jesu erhielten. Das Lukasevangelium nennt als Ort der Geburt Jesu Betlehem beziehungsweise dessen Umgebung. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt steht heute dort, wo Jesus geboren worden sein soll, die Geburtskirche, Dort erinnert ein Silberstern mit der lateinischen Inschrift "Hic de virgine Maria Jesus Christus natus est" (Hier wurde von der Jungfrau Maria Jesus Christus geboren) in der Geburtsgrotte an die Menschwerdung des Gottessohnes.
26. 2.Weihnachtstag Evangelisch, Katholisch -
26. Todestag des Propheten Zarathushtra Zoroastrisch -
Haben sie Festtermine? Dann schicken sie uns eine E-Mail: wuppertal@glaubenswelten.de
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Erklärung
Ein Datum mit * versehen weißt darauf hin, dass dieses Fest in unserem Kalender ein beweglicher Feiertag ist und im nächsten Jahr an einem anderen Tag gefeiert wird.

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