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Glaubensweltenlokal

Wie sieht das religiöse Leben vor Ort aus? Darum geht es bei Glaubensweltenlokal.
Glaubenswelten.de bietet ihnen alle lokalen, religiösen Topographien im deutschsprachigen Raum.


Regensburg
Nach dem Vorbild von Nürnberg entstand auf Initiative der WCRP-Gruppe Regensburg die Broschüre "Offene Türen" im Jahr 2000.
Konzeptionell liegt die Idee eines multireligiösen Stadtführers zu Grunde, der Informationen für Interessierte liefern, zum Staunen über die religiöse Vielfalt anregen und "zu einem offenen Klima der gegenseitigen Achtung und des Verständnisses füreinander" führen will. Die Selbstdarstellungen der Gemeinschaften sind aus dem Glaubensleben heraus geschrieben. Die Gliederung und Einteilung der Gruppen richtet sich alphabetisch nach den fünf Weltreligionen.

Darmstadt
Hier steht dann ein langer, langer Texte für jede Stadt. Hier steht dann ein langer, langer Texte für jede Stadt.

Erlangen
Eine Arbeitsgruppe beim Lehrstuhl für Missions- und Religionswissenschaften der Uni Erlangen legte über mehrere Jahre die Broschüre "Sehnsucht nach Heil" auf. 1999 erschien die 5. Auflage.
Die Idee entstand in einem Begegnungs- und Besuchsseminar in dem "interreligiöse Dialogkultur" gepflegt wurde. Während der Arbeit an dem Projekt sollten die Beteiligten Studierenden auch lernen Rechenschaft über eigene Glaubenstradition ablegen zu können. Informationen wurden nicht mittels Fragebögen, sondern bei direkten Besuchen von Veranstaltungen der Gemeinschaften gesammelt. Daraus entstand eine Klassifizierungen und Einordnungen vom christlich-theologischen Standpunkt aus. Die Autoren verstehen ihren Standpunkt als einen innerhalb eines Dialogs in einer pluralistisch strukturierten Gesellschaft. Jeder Artikel schließt deshalb mit einer kritische Einschätzung der jeweiligen Gemeinschaft.

Halle
Als einzige ostdeutsche Stadt existiert für Halle die Religiontopografie "... mitten in der Stadt" aus dem Jahr 2001. Anlasse dazu war eine Ausstellung zum "Jahr der Religionen" in den Franckeschen Anstalten. "...mitten in der Stadt" ist eine Sammlung von Selbstdarstellungen.
Die Vergleichbarkeit der unterschiedlich strukturierten Gemeinschaften wird dadurch erreicht, dass in erster Linie einzelne Gemeinden dargestellt sind.

Essen
Auf Initiative der Fachgruppe Ev.Theologie Uni Essen entstand 1994 das Buch "Religiöse Gemeinschaften in Essen". Zielsetzung war es die religiösen Gemeinschaften in Essen jenseits der großen Kirchen darzustellen und Information für Interessierte zu bieten, die dann selbst Kontakt zu den Gemeinschaften aufnehmen sollten.
"Ziel des Projektes war es, die Wreligiöse Landschaft der Ruhrgebietsmetropole EssenV unter besonderer Berücksichtigung des Aspektes WInterreligiöser DialogV zu beschreiben." Nach Befragungen und längeren Gespräche über einem Zeitraum von fast zwei Jahren entstanden nicht wertende Fremddarstellungen. Das Projekt will rein deskriptiv das religiöse Leben in der Ruhrstadt beschreiben.

Starnberg
Hier steht dann ein langer, langer Texte für jede Stadt. Hier steht dann ein langer, langer Texte für jede Stadt.

Ruhrgebiet

Topographie der Religionen im Ruhrgebiet
Ein Atlas gibt Aufschluss über Glaubensgemeinschaften

Darbysten, Buddhisten, Hinduisten, Apostolische Kirche, Urchristliche Mission – und Sie? Das Ruhrgebiet ist Europas größter Ballungsraum mit mehr als fünf Millionen Einwohnern und einer entsprechend großen Vielfalt an Religionen und Glaubensgemeinschaften. Was liegt da näher als die Frage: Wer glaubt eigentlich was im Revier? Mit dem Ziel, einen „Atlas der Religionsgemeinschaften im Ruhrgebiet“ zu erstellen, startete ein Forschungsprojekt am Ökumenischen Institut der Evangelisch-Theologischen Fakultät der RUB. Prof. Dr. Erich Geldbach, Dr. Peter Noss und Dr. Wolfgang Hering werden Daten und Fakten der unterschiedlichen Religionen in der Region zusammentragen und daraus ein Nachschlagewerk erstellen, das auch im Internet zugänglich sein soll.

Vollständige Sammlung
Wo findet sich im Ruhrgebiet die Bahá‘i-Gemeinde? Wie viele Mitglieder haben die Mennoniten? Welche Glaubensinhalte vertritt die Polnische Autokephale Orthodoxe Kirche? Diesen und anderen Fragen wollen die Theologen nachgehen, um daraus ein vollständiges Lexikon der Religionen im Ruhrgebiet zu entwickeln.
Im Mittelpunkt der Darstellung einzelner Glaubensgemeinschaften stehen die Aspekte: Regionale Geschichte, Glaube und Lehre, Gottesdienst und Versammlungsweise, Organisation (Verwaltung, Finanzen, Status, Mitarbeiter) sowie Öffentlichkeit (Werbung, Kontakte, Dialog). Kontaktadressen, eine Sichtung der jeweiligen Publikationen und ein Literaturverzeichnis sollen das Nachschlagewerk abrunden.

Fremd- und Selbstdarstellung
Ebenso sachlich-wissenschaftlich wie behutsam wollen die Forscher dabei vorgehen. Sie knüpfen Kontakte zu allen Religionsgemeinschaften und erheben Daten mit Hilfe eines Fragebogens. Diese überprüfen die RUB-Wissenschaftler mit offiziellen Verlautbarungen der Gemeinschaft, erstellen einen ersten Entwurf zu ihrer Darstellung und lassen diesen dann gegenlesen.

Pragmatischer Religionsbegriff
Doch was ist Religion und was nicht? Die Bochumer Forscher legen zwei Kriterien an eine Glaubensgemeinschaft an:
Ein irgendwie gearteter „Glaube“ muss fassbar und formulierbar sein, zudem muss sie eine irgendwie geartete Organisation erkennen lassen. Die so genannten neuen Psychogruppen, die New-Age-Religiosität und der Bereich Esoterik fallen somit weitgehend heraus.


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